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Neuseeland Roadtrip mit Barni
Am 20. Februar sind wir in Neuseeland gelandet. Aus dem kalten, verregneten Deutschland sind wir nach Christchurch geflogen, wo wir unseren Reisegefährten auf vier Rädern abgeholt haben. Mit unserem Bus Barni, meiner Schwester Emmi, ihrer Freundin Hannah und Stübi im Gepäck ging unsere Reise durch Neuseeland los. In den nächsten drei Wochen wollen wir die Südinsel mit all den Bergen, Gletschern und türkisen Seen bereisen. Unsere Reise beginnt im Osten der Insel. Von Christchurch aus sind wir zur Halbinsel Bank Peninsula gefahren, entlang von unzähligen Bergen, Schafen und dem Blick auf das Meer. Angekommen auf Bank Peninsula haben wir einen Stellplatz am Meer gefunden, an dessen Ufer Kajaks vorbereitet werden und Möwen über uns kreisen. Unsere erste Wanderung führte durch die Berge von Agora. Oben angekommen hatten wir einen atemberaubenden Blick aufs Meer und die Berge. An unserem zweiten Tag der Reise ging es für uns die Inland Scenic Route, den Highway 73 und 77, entlang zum Lake Tekapo. Das Wasser des Sees ist so türkis und hebt sich von der kargen Bergkulisse leuchtend ab. Statt einer Dusche ging es abends bei dem Sonnenuntergang in den See. Nachts kann man von dort aus einen sternenübersäten Himmel beobachten und sogar die Milchstraße sehen. Am nächsten Morgen geht die Reise weiter Richtung Norden, um den dreistündigen Hooker Valley Track zu wandern. Die Wanderung führt durch den Mount Cook National Park. Der höchste Berg ist der Mount Cook, auf dessen Spitze sogar im Sommer Schnee liegt. Wir schlafen auf einem kleinen Campingspot direkt am National Park, mitten in den Bergen. Von dort aus geht es mit Barni für zwei Tage in den Südosten der Insel nach Dunedin und auf die Otago Peninsula. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Katiki Point, der sich am Pazifischen Ozean befindet, vorbei, an dem wir Robben und Pinguine beobachten können. Der Wind fegt durch die Haare, und es schmeckt nach Salz in der Luft. Die Wellen rollen wild durcheinander auf den dunklen Sand, und wir alle spüren die Freiheit in unseren Bäuchen kribbeln. Die nächsten Tage verbringen wir an der Ostküste und entdecken einsame Strände. Wir treffen selten andere Menschen, sehen aber unglaublich viele Robben, Albatrosse und sogar ein paar Pinguine ins Wasser watscheln. Mit zerzausten Haaren und einem Sack voller Erinnerungen machen wir uns mit Barni auf den Weg Richtung Westküste, wo unter anderem Queenstown und Wanaka liegen. Das Fiordland erinnert an die Fjorde in Norwegen, und wir wandern durch die Berge mit fast immer einem Blick auf das Meer gerichtet. Von Wanaka aus geht es weiter zum Fox Glacier. Entlang des Lake Matheson wandern wir durch den National Park und hatten Glück mit dem Wetter, sodass sich der Mount Cook im See spiegelt. Für Hannah und Emmi war es das erste Mal, dass sie einen Gletscher gesehen haben. Das leicht türkise Eis glitzert in der Sonne, und gleichzeitig wird uns allen der Klimawandel bewusster denn je. Für unsere letzten Tage auf der Südinsel sind wir zum Abel Tasman National Park gereist. Der National Park liegt ganz im Norden der Insel und erstreckt sich entlang der Küste. Dieser Teil der Insel ist viel grüner, und wir verbringen unsere Tage am Meer und wandern durch das kleine Jungle-Paradies. Nachts ist der Sternenhimmel voller, als wir ihn alle jemals gesehen haben, und wir schauen noch lange in den leuchtenden Himmel, bevor wir schlafen gehen. Als wir am nächsten Tag auf der Fähre Richtung Nordinsel sind, fühlen sich die ganzen Abenteuer fast wie ein Traum an, und wir sind uns alle sicher, dass wir irgendwann mal wiederkommen werden.